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2019

Die Josefstädterin des Jahres

2019

Die Josefstädterin des Jahres

Frauenteam des Wiener Familienbundes

Vor 26 Jahren hat der Wiener Familienbund mit der saisonalen Parkbetreuung begonnen und ist seither stark gewachsen. In mehreren Bezirken gibt es mittlerweile ganzjährige Einrichtungen und saisonale Betreuung.

In der Josefstadt arbeitet der Wiener Familienbund seit mehr als 20 Jahren mit Kindern und Jugendlichen! Neben der freizeitpädagogischen Betreuung hat der Wiener Familienbund das Ziel, die Lebenswelt der Jugendlichen nachhaltig zu verbessern. Dafür gestalten sie ein vielseitiges Angebot, bestehend aus dem Indoorspielplatz JoJo, dem Jugendtreff KoGa in der Kochgasse, das über einen eigenen Musikraum verfügt, Genderangebote und sozialarbeiterische Beratung bietet, der saisonalen Parkbetreuung im Tigerpark, Hamerlingpark und Schönbornpark und dem Indoorspielsplatz im Volkskundemuseum in den Wintermonaten.

Junge Josefstädter*innen und deren Familien können von klein an pädagogisch und sozialarbeiterisch betreut und begleitet werden. Nach so vielen Jahren ihrer Arbeit im 8. Bezirk, ist es ein Vergnügen mitzuerleben, wie das Angebot von Kindern genutzt wird, deren Eltern bereits Angebote wahrgenommen haben, freut sich Geschäftsführerin Elisabeth Dworzak-Jungherr.

Nominiert für die Auszeichnung „Josefstädterin 2019“ ist das Frauenteam des Wiener Familienbundes. Zu ihm gehören Nicole Frithum (Einrichtungsleiterin JoJo), Marion Horvath und  Clara Scarpatetti (Jugendtreff KoGa), J. Nicole Eferl (Einrichtungsleiterin KoGa), Monika Bauer (Zentrale) und Karin Kuchler (Parkbetreuung).

Die Zusammenarbeit in dem engagierten Team funktioniert sehr gut. „Es motiviert mich, dass junge Menschen durch unsere  Tätigkeit ein größeres Angebot an Bausteinen erhalten, um Entscheidungen für ihre persönliche Zukunft treffen zu können“, sagt Monika Bauer. Der direkte Kontakt mit den Kindern und Jugendlichen ist für das Frauenteam bereichernd. Auf dem Weg in die erwachsene Selbständigkeit der Jugendlichen, versucht das Team Benachteiligungen auszugleichen, Integration zu fördern und Ausgrenzung zu verhindern. Nicht nur die Entwicklung Einzelner, auch jene von Gruppen, kann so ein Stück weit begleitet werden. Die Jugendtreffs stellen auch wichtige konsumfreie Räume, abseits des eigenen Zuhauses, dar, in denen sich die Jugendlichen entwickeln und entfalten können. Für Nicole Frithum ist es ist schön, wenn Schüler*innen im Rahmen der Kinder- und Jugendparlamente die Möglichkeit der Mitgestaltung bei Veränderungen im Bezirk haben.

Natürlich gibt es auch Herausforderungen bei der Arbeit. Clara Scarpatetti erzählt, dass es manchmal schwierig ist bei den Erwachsenen Verständnis für die Bedürfnisse von Jugendlichen zu erreichen, z.B. wenn es darum geht, mal laut sein zu dürfen. Auch bei der Parkbetreuung gibt es herausfordernde Situationen, wenn Kinder, Jugendliche und Erwachsene aufeinander treffen, die sich in Hinblick auf Herkunft, Sprache und Lebenssituation unterscheiden. Wenn dann aber alle gut miteinander spielen und lachen können, macht die Arbeit am meisten Spaß!