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2019

Die Josefstädterin des Jahres

2019

Die Josefstädterin des Jahres

Die Jury

Die Jury für die Wahl der "Josefstädterin 2019" setzt sich wie folgt zusammen:

  • Julia Nagele
  • Mag.a Gudrun Schweigkofler Wienerberger
  • Antonia Pawel
  • Dr.in Johanna Rachinger
  • Karin Bergmann

 

Mag.a Gudrun Schweigkofler Wienerberger

Gudrun Schweigkofler Wienerberger leitet das Musische Zentrum Wien in der Zeltgasse, ein Haus voller Kunst für Kinder und Jugendliche. Sie kam 1984 aus Südtirol nach in Wien um zu studieren, und ist dann hier „picken geblieben“. Nach dem Studium der Kommunikations- und Theaterwissenschaft arbeitete sie u. a. bei tanzAffiche, im FalterVerlag und bei Tanz- und TheaterFestivals im In- und Ausland, baute im WUK (Werkstätten- und Kulturhaus) die Veranstaltungsschiene „KinderKultur”  auf und  war bei KulturKontaktAustria für die Kunstvermittlungsberatung mit Schwerpunkt Kunst und Schule zuständig. Kunst mit, von und für Kinder und Jugendliche begeistert sie und ist ihr ein großes Anliegen. Im Musischen Zentrum Wien, einer Einrichtung des Vereins Wiener Jugendzentren, setzt sie Projekte mit Musik, Tanz und Theater gemeinsam mit vielen KünstlerInnen, Kindern und Jugendlichen um. Besonders wichtig ist ihr dabei die gute Nachbarschaft im Bezirk. Deshalb hat sie das Netzwerk „Neue NachbarInnen“ initiiert, um mit regem Austausch einen Beitrag zur lebenswerten Josefstadt zu leisten.

Gudrun Schweigkofler Wienerberger wurde als „Josefstädterin 2017“ in der Kategorie „Kunst und Kultur“ ausgezeichnet.


 

Antonia Pawel

Die gebürtige Josefstädterin ist 19 Jahre alt und maturierte im Juni 2018 am Gymnasium Albertgasse. Momentan studiert sie auf der Wirtschaftsuniversität Wien Internationale Betriebswirtschaft.

2017 trat sie, nach ihrem Auslandssemester in Neuseeland, beim Jugendredewettbewerb an, um Vergleiche zwischen den Schulsystemen der beiden Länder darzustellen, und anschließend Verbesserungsvorschläge für das österreichische Bildungswesen zu präsentieren. Mit ihrer Rede gewann sie die Endrunde des Redewettbewerbs, in der sie sich gegen RednerInnen aus ganz Österreich durchsetzte. In den Folgejahren moderierte sie sowohl die Vorausscheidungen dieses Bewerbes, als auch das Landesfinale im Rathaus.

Im Bezirk ist Antonia in der Pfarre Maria Treu aktiv und engagiert sich in der Sportunion Josefstadt.

Hier geht es zu der Rede von Antonia Pawel https://www.youtube.com/watch?v=ZfbrUlIQosY&feature=youtu.be


 

Dr.in Johanna Rachinger

Dr.in Johanna Rachinger ist seit Juni 2001 Generaldirektorin der Österreichischen Nationalbibliothek. 2018 begleitete sie die traditionsreiche Kulturinstitution in ihr 650-jähriges Jubiläum.

Geboren wurde Johanna Rachinger 1960 in Putzleinsdorf. Nach ihrem Schulabschluss studierte sie Theaterwissenschaften und Germanistik an der Universität Wien und war anschließend im Verlagswesen tätig. Sie war Leiterin des Österreichischen Bibliothekswerks in Salzburg, bevor sie zum Ueberreuter Verlag wechselte, wo sie zwischen 1995 und 2011 Geschäftsführerin war. Johanna Rachinger ist Mitglied in mehreren Aufsichtsräten (DIE ERSTE österreichische Spar-Casse Privatstiftung, UNIQA Versicherungsverein Privatstiftung und Wiener Konzerthausgesellschaft). Von 2004 bis 2009 war sie stellvertretende Vorsitzende des Österreichischen Wissenschaftsrates, sie ist gegenwärtig Mitglied des Senats der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und seit 2018 Mitglied im Universitätsrat der Kunstuniversität Linz. Johanna Rachinger wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Österreichischen Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst 1. Klasse.

Besonders viel Aufmerksamkeit erregte das Digitalisierungsprojekt der Nationalbibliothek in Kooperation mit dem Technologiekonzern Google, dessen Start Johanna Rachinger als Meilenstein betrachtet. Die Digitalisierung von Beständen hat ihr zufolge auch mit der Demokratisierung von Wissen zu tun. „Freier Zugang zum Wissen ist eine Bedingung für eine funktionierende Demokratie. Nur wenn Wissen allgemein zugänglich und nicht privilegierten Eliten vorbehalten ist, kann es mündige Bürgerinnen und Bürger geben.“